Ruth Kupfer, "Das Schicksal geht oft seltsame Wege"

In ihrem Roman entführt Ruth Kupfer den Leser in das Bayern der 50er Jahren, in ein kleines Dorf, über dem das Herrenhaus der Grafen von Gehringen thront. Der amtierende Graf Arno ist hauptsächlich dafür bekannt, dass er sich im allgemeinen herzlich wenig für seine Wirtschaft interessiert. Viel lieber spricht er dem Alkohol zu und vergnügt sich mit den Vertreterinnen des anderen Geschlechts. Für seinen Verwalter Hannes verursacht sein betont undisziplinierter Arbeitgeber tagtäglich Frust und auch den übrigen Bewohnern des Dorfes fällt es nicht wirklich leicht, den Grafen zu respektieren. Doch was bleibt ihnen anderes übrig, als sich damit zu arrangieren, dass auf der Anhöhe über ihnen ein unverbesserlicher Hallodri haust?

In dem vorliegenden Auszug aus "Das Schicksal geht oft seltsame Wege" begegnet der Zuschauer zuerst der jungen Bäuerin Maria, die sich Hals über Kopf in den Zigeuner Janosch verliebt, der ein abgekartetes Spiel im Schilde führt. Der zweite Teil der Lesung widmet sich Hannes, dem Verwalter des Grafen von Gehringen und seiner Beziehung mit der Bauerstochter Agnes Hirmer, die für beide Beteiligten, die unterschiedlichen Ständen angehören, mit einer Vielzahl von Komplikationen verbunden ist. Für Agnes sorgt dies unter anderem für nicht unerheblichen Zwist in ihrer Familie ...

Eine Rezension des Buchs finden Sie hier.



Foto: Ruth Kupfer
 

Foto: Ruth Kupfer

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Foto: Willkommen beim Deutschen Literaturfernsehen, Autorin Ilse Pohl spricht.
Grafik: August von Goethe Verlag fördert Deutsches
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