Margarete Klose, "Die verlorene Heimat"

Bei "Die verlorene Heimat" handelt es sich um einen in jeder Hinsicht bewegenden Erlebnisbericht. Wie viele Deutsche wurde die Autorin, Margarete Klose, während der Nachkriegswirren von sowjetischen Besatzern gefangen genommen und verschleppt. Klose wurde in ein Gefangenenlager in Westsibirien gebracht und verbrachte dort über zwei schreckliche Jahre in Unfreiheit, die ihr körperlich wie geistig alles abverlangen. Doch sie überlebt -- nur um nach ihrer Rückkehr zu erkennen, dass ihr ihre Heimat unerträglich fremd geworden ist. Bereits vor 20 Jahren unternahm Klose erfolglos den Versuch, ihren erschütternden Tatsachenbericht veröffentlichen zu lassen, doch die brisante Thematik stieß bei den Verlagen auf kein Interesse. Ihrer Nichte Karin Schneider gelang es schließlich, Kloses Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen und aus den Aufzeichnungen Ihrer Tante endlich ein Buch werden zu lassen.

In der Vorliegenden Lesung werden Kloses Ankunft im Gefangenenlager sowie die ersten Wochen in Westsibirien beschrieben, die ihre schlimmsten Befürchtungen übersteigen. Denn jedes Mal, wenn Klose glaubt, sich mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben, erwarten sie noch schlimmere Ereignisse.

Eine Rezension des Buchs finden Sie hier.



Foto: Karin Schneider, Nichte der Autorin
 

Foto: Karin Schneider, Nichte der Autorin

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Foto: Willkommen beim Deutschen Literaturfernsehen, Autorin Ilse Pohl spricht.
Grafik: August von Goethe Verlag fördert Deutsches
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