Es ist ein wahres Ärgernis für jeden mit gesundem Menschenverstand: Einerseits sind sich die Experten einig, dass wir die Weltwirtschaftskrise bestenfalls um Haaresbreite und mit knapper Not hinter uns gelassen haben. Doch viele der Herren in den schmucken Nadelstreifen scheinen aus alldem nichts gelernt zu haben. Vielenorts wird weitergezockt und weiterspekuliert, als sei nichts geschehen und nur wenige scheinen aus der Krise, die um ein Haar die gesamte Finanzwelt in den Abgrund gerissen hätte, gelernt zu haben. In seinem Gedicht "Der Tanz" spricht der Autor Guido Luft aus, was viele von uns denken und verdeutlicht die schiere Absurdität der wahnsinnigen Raffgier in Bankerkreisen, über den man weltweit die Köpfe schüttelt.

Foto: Guido Luft
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