Frankfurter Buchmesse 2011
Autorenlesung: Michaela Heukrodt, Lausbubenmädchen

Der Lebensabschnitt unserer Kinderzeit ist wahrlich eine magische Zeit. Viele von uns gäben sicher einiges dafür, um ihn noch einmal erleben zu dürfen. Und wer schließlich akzeptiert hat, dass ein solcher Traum wohl nicht in Erfüllung gehen kann, greift gerne zum Nächstbesten: der Literatur über unvergessliche Kindererlebnisse. Mit "Lausbubenmädchen" hat die Autorin Manuela Heukrodt ein ebensolches Buch geschaffen, das durchgehend auf ihren eigenen Erlebnissen basiert. Wer kann sich nicht erinnern, wie viel Spaß es gemacht hat, bei Freunden zu übernachten, oder mal beim Naschen so richtig über die Stränge zu schlagen? Und wer weiß nicht mittlerweile, dass es die Erwachsenen eigentlich gut meinten, wenn sie uns vehement verboten, mit dem Feuer zu spielen?

Eigentlich handelt es sich hierbei um wahrhaft klassische Streiche. Doch die Autorin war ein durchaus findiges und beharrliches Kind und schaffte es so ganz ohne Probleme, allen von ihnen ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken! Dass "Lausbubenmädchen" seinen Titel ganz zu Recht trägt, dürfte jedem Leser so recht bald deutlich werden. Doch was eine gewisse Episode bezüglich eines Wunsches, ein Schwein als Lastentier zu missbrauchen angeht: In "Lausbubenmädchen" gibt Heukrodt zu, dass sie in ihren Prahlereien ihren Freunden und Verwandten gegenüber damals doch ein wenig übertrieben hat ...



Foto: Michaela Heukrodt
 

Foto: Die Autorin Michaela Heukrodt liest beim Lesemarathon am Stand der Frankfurter Verlagsgruppe.

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Foto: Willkommen beim Deutschen Literaturfernsehen, Autorin Ilse Pohl spricht.
Grafik: August von Goethe Verlag fördert Deutsches
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