Fred Artus, "Ein neues Leben"

Der Beruf des Sozialpädagogen ist mit Sicherheit alles andere als ein einfacher. Aber dennoch kann er so spannend, abwechslungsreich und erfüllend sein, wie kein anderer. In seinem Buch "Ein neues Leben" beschreibt der Autor Fred Artus, was Sozialpädagoge sein für ihn bedeutet, wofür er kämpft, was er erreichen will, und was ihn bewegt. Hierbei besitzt das Buch ebenso ausgeprägt autobiographische Züge. Der Leser erfährt nicht nur, dass Artus bereits in jungen Jahren die Entscheidung traf, keinen anderen Beruf zu wählen, sondern auch, welche Ereignisse ihn letztlich zu seinem Entschluss motivierten. Und selbstverständlich darf die Beleuchtung der Frage, wie sich die Anforderungen an einen Sozialpädagogen im Laufe der Zeit geändert haben, nicht fehlen.

In der vorliegenden Lesung berichtet Artus zunächst eine Anekdote aus seiner Schulzeit, die zwar keinesfalls etwas für schwache Nerven ist, aber unmissverständlich den ausgeprägten Gerechtigkeitssinn illustriert, den Artus bereits in jungen Jahren besaß. Als nahezu genauso nervenaufreibend erweist sich die folgende Darstellung eines der dramatischsten Ereignisse seiner Berufslaufbahn. Und abschließend lässt Artus die Vergangenheit Vergangenheit sein und widmet sich seinen Hoffnungen für die Zukunft sowie den gegenwärtigen Problemen unserer Gesellschaft.


Eine Rezension des Buchs finden Sie hier.


Foto: Fred Artus
 

Foto: Fred Artus

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Foto: Willkommen beim Deutschen Literaturfernsehen, Autorin Ilse Pohl spricht.
Grafik: August von Goethe Verlag fördert Deutsches
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